Das extrem starke Erdbeben von Chile am 27. Februar des Jahres war ein komplizierter Bruchvorgang, fanden Wissenschaftler des Deutschen GeoForschungsZentrums GFZ heraus. Beben einer solchen Stärke durchbrechen faktisch die gesamte Erdkruste.
War es der Einschlag eines gigantischen Meteoriten oder doch vielleicht verheerende Vulkanausbrüche? Bis heute diskutieren Forscher darüber, was vor 65 Millionen Jahren zwei Drittel aller Tier- und Pflanzenarten auf der Erde auslöschte und das Zeitalter der Dinosaurier beendete. Eine Gruppe internationaler Wissenschaftler unter Leitung des Geologen Dr. Peter Schulte von der Universität Erlangen-Nürnberg hat nun neueste Daten analysiert und relevante Studien ausgewertet.
Erdbebenfolgen abschätzen - Energieversorgung sichern Von neuen Ideen zur Frühwarnung und alternativen Energien Pressegespräch: Jahrestagung Geophysik in der RUB
Aktuelle Messungen des Deutschen Geodätischen Forschungsinstituts bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften nach dem schweren Erdbeben ergeben eine Verschiebung der Messstation im chilenischen Concepción um rund drei Meter - die größte Punktverschiebung seit Beginn des Forschungsprojekts vor 14 Jahren.
Die Kapverdischen Inseln, eine kleine Inselgruppe mitten im Atlantik, sind durch vulkanische Aktivität entstanden, die bis heute andauert. Doch wie häufig und mit welcher Intensität dort Vulkane sogar tief unter der Wasseroberfläche ausbrechen, hat die Forscher des Kieler Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) überrascht, als sie vom Forschungsschiff METEOR aus diese Prozesse untersuchten.
Am Mittwoch, den 3. März 2010 haben die Freie Universität Berlin, die Humboldt-Universität zu Berlin, die Technische Universität Berlin, das Museum für Naturkunde Berlin, die Universität Potsdam und das Helmholtz Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ die Koordinierungsplattform Geo.X gegründet.
Klimawandel, Naturkatastrophen, Rohstoffverknappung sowie die Notwendigkeit, im Jahr 2050 schätzungsweise neun Milliarden Menschen mit Nahrung, Energie und Rohstoffen zu versorgen, werden das System "Erde-Mensch" in den kommenden Jahrzehnten auf eine nie dagewesene Weise beeinflussen.
Die Regionalen Klimabüros der Helmholtz-Gemeinschaft haben gemeinsam einen Regionalen Klimaatlas für Deutschland erarbeitet, der über die möglichen Veränderungen auf regionaler Ebene durch den Klimawandel informiert. Ab sofort stehen Klimaszenarien für die deutschen Bundesländer online zur Verfügung.
Bruchstücke des Ross-Schelfeises, die an der Kante des Ekström-Schelfeises in der Antarktis vorbei treiben, haben eine lange Reise um den antarktischen Kontinent hinter sich. Jetzt kollidierte ein Eisberg mit dem Schelfeis, brach ein Stück heraus und verursachte Risse noch in größerer Entfernung. Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts rechnen mit wertvollen Erkenntnissen über die Physik des Eises.
Im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2010 »Die Zukunft der Energie« organisieren Geokommission und GeoUnion eine Konferenz zur Rolle der Geowissenschaften für die zukünftige Energieversorgung.